Die Bremer Polizei ist rundum zufrieden mit ihrem Einsatz während der Festlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am vergangenen Wochenende. Es war der größte Polizeieinsatz in der Geschichte der Hansestadt. „Bremen hat ein tolles Fest erlebt. Das Sicherheitskonzept der Polizei ist aufgegangen“, resümierte ein sichtlich erleichterter Polizeipräsident Dirk Fasse in der Sitzung der Innendeputation am Donnerstag.
Polizei war vorbereitet
„Wir waren auf Islamistische Täter, auf Messertäter und auf psychisch kranken Personen vorbereitet. Ebenso auf Drohnenangriffe“, stelle Fasse klar und hob positiv hervor, dass es während der Festtage keine Raubüberfälle und keine Sexualdelikte gegeben habe.
Die „Festung Bremen“ war auch so sicher wie nie zuvor: Die gesamte Innenstadt war abgeriegelt, Poller als Straßensperren verhinderten so mögliche Anschläge mit Fahrzeugen. Über 4.200 Polizeibeamte waren zeitgleich im Einsatz. Weil Hotels und Pensionen in Bremen ausgebucht waren, wurden die Polizeikräfte teilweise in Hannover und Hamburg untergebracht. Alleine die Kosten für diesen Polizeieinsatz werden auf 4 Millionen Euro geschätzt.
Verletzte Polizisten durch Linksextremisten
Problematisch für die Ordnungshüter waren die 19 teilweise gewalttätigen Demonstrationen, die im Rahmen des gesamten Wochenendes stattfanden und durch die Polizei begleitet wurden. Insgesamt sind bei den Ausschreitungen mit Demonstranten und Festbesuchern acht Polizeibeamte verletzt worden.

